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julien bota

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Julien Bota

Julien Bota, geboren 1995 in München und im bayerischen Voralpenland aufgewachsen. An der Universität Greifswald studierte er Landschaftsökologie und Naturschutz (B.Sc.) sowie Biodiversität und Ökologie (M.Sc.). Ein Doktorat zu Tier-Pflanzen-Beziehungen im Klimawandel führte ihn an das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos und an die Universität Bern.

Als Landschafts- und Pflanzenökologe gilt sein Interesse den oftmals verborgenen, unscheinbaren Wechselbeziehungen zwischen Tier- und Pflanzenwelt im globalem Wandel. Seine Forschung reicht von den mikrobiellen Lebensgemeinschaften fleischfressender Pflanzen über die Kommunikation von Insekten mittels Substratvibrationen (Biotremologie) bis zum Zusammenspiel wirbelloser Pflanzenfresser und Pilzpathogene, die das Erscheinungsbild ganzer Landschaften prägen können.

In Vorträgen und in interdisziplinären Projekten mit Kunstschaffenden sucht er nach Ausdrucksformen, die seine Forschung auch ausserhalb der Wissenschaft erfahrbar machen. Zuletzt in der Vortrags- und Performancereihe „Biotremologie trifft Klangkunst“ mit dem Appenzeller Chuchchepati Orchestra.

„Meine Forschung zeigt mir jeden Tag aufs Neue, wie eng alles Leben auf diesem Planeten miteinander verflochten ist. Wir Menschen sind Teil des Ganzen und beginnen doch gerade erst erst zu begreifen, wie tief wir in dieses Beziehungsgefüge eingebunden sind.“

julien bota steht vor sonnenblumen

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